Oberbürgermeister Torsten Pötzsch und Projektleiterin Simone Linke berichteten auf der 2. Fachkonferenz – Tourismusentwicklung im Landkreis Görlitz am 23.01.2013 in Görlitz

Die Bedeutung von Weißwasser als touristischer Standort in der Oberlausitz wächst

Oberbürgermeister Torsten Pötzsch und Projektleiterin Simone Linke berichteten auf der 2. Fachkonferenz – Tourismusentwicklung im Landkreis Görlitz am 23.01.2013 in Görlitz

Zum Tagesordnungspunkt „Strategie & Marketing“ auf der 2. Fachkonferenz – Tourismusentwicklung im Landkreis Görlitz am 23.01.2013 in der Landskronbrauerei Görlitz wurden Oberbürgermeister Torsten Pötzsch und Projektleiterin Simone Linke gebeten, in der Podiumsdiskussion über Projekte der Stadt Weißwasser zu berichten. Frau Linke informierte über das vom Verein ProAuxilio Hilfe zur Hilfe e.V. initiierte und durch Eigenmittel nebst Unterstützung des Stadtvereins, der Stadt Weißwasser, von Vattenfall Europe, der Willms Weißwasser GmbH & CoKG sowie Fördermitteln der Landesdirektion Chemnitz finanzierte Projekt „Aufbau eines Netzwerkes im Landkreis für barrierefreien Tourismus“.
Ein Projektbestandteil ist die Fortführung der Prüfung und Erfassung von touristischen Einrichtungen im Landkreis Görlitz auf ihre Barrierefreiheit und Zugänglichkeit für Menschen mit Einschränkungen.

Damit nimmt Weißwasser wiederum eine strategische Vorreiterrolle bei der Stärkung des Wirtschaftsfaktors Tourismus als integraler Bestandteil der Touristischen Strategie 2020 Sachsens ein. Darin strebt der Freistaat das Ziel an, sich zu einem Marktführer für barriefreies Reisen insbesondere im Bereich Städte- und Familientourismus zu entwickeln.

Frau Linke erläuterte am Beispiel des Handwerk- und Gewerbemuseums Sagar, wo dies bereits erfolgreich umgesetzt wurde, nannte aber auch Beispiele, wo der Wachstumsmarkt barrierefreier Tourismus als solcher noch vernachlässigt wird.

Herr Pötzsch berichtete über den Werdegang der Arbeiten zum Projekt IGA 2027 und verwies auf die strategische Ausrichtung dieses Vorhabens und insbesondere darauf, dass mit der Auftragsvergabe zur Machbarkeitsstudie am 24.01.2013 eine neue Etappe eingeleitet wird. Er betonte, dass in dieser Studie ergebnisoffen die vorhandenen Potentiale geprüft und bewertet werden.

Unabhängig von den Ergebnissen wird damit auf jeden Fall ein weiterer wichtiger Schritt zur stärkeren Vernetzung und Vermarktung der Region als Tourismusstandort Sachsens getan.

Kategorien: Allgemein

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