Pro Auxilio setzt sich für mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung ein. Jetzt gab es eine besondere Würdigung vom Partnerverein.

Den Ehrenpokal des Vereins „Herz für Herz“ erhielt Frank Schwarzkopf (3. v.l.) vom Verein Pro Auxilio. Miroslawa Swierk, Simone Schwarzkopf und Maria Ruttmar (v.l.) gratulieren. Foto: privat

Zwei Vereine aus Weißwasser und der polnischen Partnerstadt Zary leisten seit mehreren Jahren einen Beitrag zur Unterstützung hilfsbedürftiger behinderter Menschen. Zwischen „Pro Auxilio – Hilfe zur Hilfe“ und „Serce za Serce“ (zu deutsch „Herz für Herz“) besteht dazu ein Partnerschaftsvertrag zur bikommunalen und binationalen Kooperation. „Auch sogenannte Geschwisterkinder und deren Angehörige“ profitierten von der Unterstützung, sagt Simone Schwarzkopf, Behindertenbeauftragte der Stadt Weißwasser.
„Pro Auxilio„ wurde jetzt von den polnischen Partnern mit einer besonderen Auszeichnung bedacht. Bei einem Treffen beider Vereine am Mittwoch bekam der Vereinsvorsitzende Frank Schwarzkopf, in Vertretung aller Mitglieder, den Ehrenpokal „Herz für Herz“ und eine gleichnamige Urkunde überreicht. Sichtlich gerührt nahm er die Würdigung von Miroslawa Swierk, der Vorsitzenden von Serce za Serce, entgegen. Sie sei „in Anerkennung der Verdienste für die Förderung des grenzüberschreitenden ehrenamtlichen Wirkens zur Erhöhung der Akzeptanz behinderter Menschen in allen Gesellschaftsbereichen“ verliehen worden.
Die Zusammenarbeit der beiden Vereine besteht seit 2013. Ausgangspunkt war das vom Stadtteilkoordinator der Sozialen Stadt initiierte Treffen der Vertreter von rund zwanzig deutschen und polnischen nichtstaatlichen Organisationen im Weißwasseraner Vereinspavillon.
Der Verein „Pro Auxilio – Hilfe zur Hilfe hat die Erhaltung und Verbesserung der sozialen Stellung sowie der gesellschaftlichen Eingliederung von beeinträchtigten Personengruppen zum Ziel. Dazu gehört die Information und Betreuung in allen Angelegenheiten von Behinderten und in allen Fragen, die sich aus Behinderung und chronischer Erkrankung ergeben ebenso wie Informationen und Hilfestellung bei der Beschaffung geeigneter Hilfsmittel.
Auch das Projekt „Tourismus ohne Barrieren im Landkreis Görlitz“ wurde durch den Verein mithilfe des Stadtvereins Weißwasser umgesetzt – stets mit dem Ziel der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. So bietet der Verein Parkführungen für mobilitätseingeschränkte Menschen an oder hilft bei der Planung ganzer Reisen in der Region.

Quelle: https://www.sz-online.de


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